Rendezvous der Künstler verlängert

Ausstellung im Schaezlerpalais dauert noch bis zum 15. Januar

Gezeigt werden 160 Meisterwerke von 60 Künstlern aus der Privatsammlung des ehemaligen Münchner Galeristen Helmut Klewan. Seine Kollektion umfasst herausragende Werke der klassischen Moderne ebenso wie österreichische Nachkriegskunst. Zu den herausragenden Stücken zählen Gemälde, Grafiken und Skulpturen von Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Giorgio de Chirico, Kurt Schwitters, Jean Dubuffet, Francis Bacon, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Günter Brus und vieler weiterer Künstler. Zur Ausstellung ist ein Katalog zum Preis von 24,90 Euro erschienen.

Öffnungszeiten:
Di, Mi, Fr bis So: 10 bis 17 Uhr
Do: 10 bis 20 Uhr
Mehr Info unter www.kunstammlungen-museen.augsburg.de

Giorgio de Chirico, Piazza d’Italia con cavallo, um 1970, Öl auf Leinwand.  © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

 

Hoffmannkeller: Jugendträume und Stinkefinger

„If dogs run free“ – gute Musik, wenig Theater Beim Titel haben die Autoren ins Schwarze getroffen: „If dogs run free“ ist ein Dylan-Song aus dem Album „New Morning“ von 1970 – und diesen Titel haben sie gewählt, bevor Dylan den Nobelpreis zugesprochen bekam. In der mit viel Musik gespickten Inszenierung von Annalena Maas allerdings kommt der Song nicht vor – nur einmal taucht der Satz auf einem an die Wand des Hoffmannkellers geworfenen Foto auf: an irgendeinem Strand in den Sand geschrieben. Wild assoziieren darf man im diesem zusammen-collagierten Stück, nein: man muss sogar, denn anders macht die 60-minütige … Continue reading „Hoffmannkeller: Jugendträume und Stinkefinger“

Brechtbühne: Labertheater

„Das Große Wundenlecken“ in der Brechtbühne erstickt an sich selbst Von Frank Heindl Ein bisschen korrespondiert Gerasimos Bekas‘ großes Wundenlecken in der Brechtbühne mit „If dogs run free“ im Hoffmannkeller: Viel Gerede, viele Phrasen, viel Sarkasmus – aber zu wenig Zusammenhang und Sinn. Und auch: zu wenig Theater.   Jessica Higgins, Marlene Hoffmann und Anton Koelbl tun beim „Wundenlecken“ ihr Bestes, um sich von Guru Sebastián Arranz ausnehmen, schikanieren und belabern zu lassen. Doch am Schluss muss der Möchtegern-Weise, der Großkotz-Yogalehrer aus Argentinien, der sich eine griechisch-philosophische Herkunft erfunden hat, beim verschärften Waterboarding erfahren, dass europäische Werte sich heute mehr … Continue reading „Brechtbühne: Labertheater“