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„Sound of Munich now“ erstmals mit Augsburger Bands

Sechs Bands vom Lech sind in der Kranhalle dabei

Erstmals können sich bei „Sound of Munich now“ auch Bands aus Augsburg präsentieren: Am Samstag, 5. November, 18 Uhr, findet das FEstival als Forum für eine aktive und lebendige Musikszene der bayerischen Landeshauptstadt zum achten Mal statt. Es wird vom Münchner „Feierwerk“ in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung veranstaltet. Barbara Friedrichs, Leiterin des Büros für Popkultur: „Erstmals sind neben Teilnehmern aus Würzburg auch sechs Bands aus Augsburg eingeladen, sich beim Festival vorzustellen. Dass wir die Bands in München präsentieren können, ist ein großer Erfolg.“ Bei freiem Eintritt sei der Andrang groß, die Musikerinnen, so Friedrichs, „können sich auf einen vollen Saal freuen.“

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Mit dabei in München: San Antonio Kid (Foto mit Genehmigung des Kulturamts Augsburg).

 

Eröffnet wird der Abend in der Kranhalle von der Singer-Songwriterin Maybellene, die als Sängerin der Band Katze mit Bart auf sich aufmerksam machte und nun neben ihrem Engagement in der Band Mississippi Isabel auch solo konzertiert. Ihre rauchige Stimme ist unverwechselbar, sie begleitet sich selbst an Klavier oder Mandoline. We destroy Disco haben im letzten Jahr in der ganzen Republik Konzerte gegeben. Ihre Mischung aus 90er Indie-Rockgitarren und einer gehörigen Portion Charme mit einem Hang zu melancholischen Texten hat sie aufs Siegertreppchen des Newcomer Contests Bayern geführt. Ihren eigenen, einmaligen Sound bezeichnen die vier Jungs von San Antonio Kid als „Soulful Psychedelic Western – with a reverberant taste of Blues“. Ein bisschen retrospektiv, dabei sehr atmosphärisch und eingängig sind ihre Songs, die im April auf dem Debüt-Album „San Antonio Kid“ veröffentlicht wurden. Seit ihrer Auszeichnung zur Augsburger Band des Jahres 2009 sind King the Fu vielleicht ein bisschen erwachsener geworden – ihr Sound klingt aber wie eh und je nach internationalem Pop-Tanzboden. Röhrende Synthesizer treffen auf cleane Gitarre und hallende Stimmen. Das Spektrum reicht von Electro, Shoegaze über Indie bis hin zu Psychedelic Post Rock. Fast ein bisschen wie eine Liebesgeschichte liest sich der Werdegang von Endlich Blüte: Über eine Annonce fanden sich Ralf, Fred und Hannes 2014 zum Musikmachen zusammen und holten kurz darauf Florian mit ins Boot. Im Oktober 2016 erschien die erste EP auf dem Label Kleine Untergrund Schallplatten, mit der sie durch Süddeutschland und die Schweiz touren. Den Ausklang des Abends beschert das Duo YAWL: Rapper Ancient Mith aus den USA und Produzent Dot aus Augsburg kennen sich schon seit Jahren, intensivierten über das Internet ihre Zusammenarbeit, feilten gemeinsam an Aufnahmen und Songstrukturen und werden in München ihren subtil düsteren, leidenschaftlich bitter-süßen Sound präsentieren.

Weitere Informationen bei Facebook.

Überragend: Más que Tango zu Allerheiligen

Konzert und Lesung im Textilmuseum Dass das Ensemble „Más que Tango“ für Qualität bürgt, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Was das Quartett aber am gestrigen Abend im Textilmuseum geboten hat, war überragend: So kongenial interpretiert hat man Astor Piazzollas Musik selten gehört, die Konfrontation mit Werken anderer Komponisten ließ Funken sprühen. Más que Tango ist kein festes Quartett: Pianistin Iris Lichtinger und Violinist Martin Franke holen sich für ihre Programme regelmäßig hochkarätige Mitmusiker – diesmal den neuseeländischen Cellisten Edward King und den Bandoneon-Virtuosen Michael Dolak. Letzterer ließ schon im ersten Stück, Piazzollas „Tristeza de un doble A“ spüren, dass er der Star … Continue reading „Überragend: Más que Tango zu Allerheiligen“

Fotoband: Wie Jazztage im Winter

Fotos und Erinnerungen der „ganz Großen“ des Jazz Von Frank Heindl  Der Augsburger Jazzsommer ist vorbei und bis zum nächsten dauert’s noch eine Weile. Wer trotzdem Lust auf Jazz hat und beim Plattenhören auch was zu sehen haben will, für den hat der Fotograf Arne Reimer einen dicken, großformatigen Bildband gemacht, der auch mit Text nicht geizt. Wo treiben sie sich rum, die großen Jazzlegenden? Wie geht’s ihnen? Wie leben sie? Was, zum Beispiel, macht Ahmad Jamal zurzeit? Man kann das jetzt nachlesen. „Komm rein, die Tür ist offen!“, ruft Jamal, als Arne Reimer bei ihm auftaucht. 1930 ist der … Continue reading „Fotoband: Wie Jazztage im Winter“

Hoffmannkeller: Jugendträume und Stinkefinger

„If dogs run free“ – gute Musik, wenig Theater Beim Titel haben die Autoren ins Schwarze getroffen: „If dogs run free“ ist ein Dylan-Song aus dem Album „New Morning“ von 1970 – und diesen Titel haben sie gewählt, bevor Dylan den Nobelpreis zugesprochen bekam. In der mit viel Musik gespickten Inszenierung von Annalena Maas allerdings kommt der Song nicht vor – nur einmal taucht der Satz auf einem an die Wand des Hoffmannkellers geworfenen Foto auf: an irgendeinem Strand in den Sand geschrieben. Wild assoziieren darf man im diesem zusammen-collagierten Stück, nein: man muss sogar, denn anders macht die 60-minütige … Continue reading „Hoffmannkeller: Jugendträume und Stinkefinger“

Volksmusik – und dann doch was ganz anderes

Ein Genuss: Zwirbeldirn im Parktheater Ein großer Chor, ein kleines Orchester: Wenn man mit geschlossenen Augen einfach nur lauschte, konnte man in Zweifel geraten, ob man wirklich nur dieses kleine Quartett aus dreimal wahlweise Geige oder Bratsche plus einmal Bass hörte – oder ob sich den vier „Zwirbeldirn“-Musikern am Samstag auf der Bühne des Parktheaters plötzlich noch weitere Kollegen hinzugesellt hatten. Nachdem Zwirbeldirn anno 2008 den Fraunhofer Volksmusik-Preis erhalten haben, waren sie zum Beispiel öfters im Bayerischen Rundfunk zu Gast – und schon waren die Konzerte der Band kein Geheimtipp mehr. Ende 2014 kam dann Walter Steffens Musik-Doku „Bavaria Vista … Continue reading „Volksmusik – und dann doch was ganz anderes“

„Musik war immer die wunderbarste Welt für mich“

Iris Lichtinger – von der ganz alten bis zur ganz neuen Musik „Neue Musik ist schwierig, man muss sich durch jedes Stück für eine längere Zeit durchackern.“ Der Satz stammt von Iris Lichtinger, und wer Neue Musik vom Zuhören oder vom Selbermachen kennt, der wird wohl zustimmen. Wer allerdings der Augsburger Flötistin, Sängerin und Pianistin in einem Café gegenüber sitzt und sich von ihren musikalischen Plänen vorschwärmen und anstecken lässt, der kriegt da seine Zweifel – so schwierig kann das „Neue Musizieren“ nicht sein, wenn jemand so viel Spaß damit hat wie sie. Am kommenden Samstag gibt’s im H2 beim … Continue reading „„Musik war immer die wunderbarste Welt für mich““

„Babylon“ – der Beginn der Verständigung

Neue Musik beim Festival der 1000 Töne mit einem spannenden Podiumsgespräch Ein Abend gegen Vorurteile und Kurzschlüsse, ein musikalischer Abend, der Kopf und Seele gleichermaßen beschäftigte, und damit wieder ein voller Erfolg für „Mehr Musik!“ und das Augsburger Projekt „Zukunft(s)musik)“. Passen Ägypten und Neue Musik zusammen? Das Programm „Babylon“, zeigte am Mittwochabend im MAN-Museum, dass diese Frage völlig falsch gestellt wäre. Mit „Night Falls“ des Iraners Arash Safaian eröffnete das Konzert, und da zeigte sich schon, dass ganz falsch lag, wer folkloristisch inspirierte Neue Musik erwartet hatte. Safaians Stück für Flöte, Klarinette, Horn, Vibraphon, Geige und Cello mag in alle … Continue reading „„Babylon“ – der Beginn der Verständigung“

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