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. in /var/www/html/wp-includes/functions.php on line 3767 Brechtfestival – AuxKult

Konstantin Wecker bei der Langen Brechtnacht

Vorverkauf online ab 6. Dezember

Die Lange Brechtnacht am 4. März 2017 im Rahmen des Brechtfestivals beginnt mit einem außergewöhnlichen Konzert: Im Scheibenglasbehälter präsentiert Liedermacher Konstantin Wecker mit seinem Trio ein eigens für diesen Anlass erstelltes Programm, das sich auch mit Texten von Brecht beschäftigt und diese in Bezug zu eigenen Arbeiten setzt.

„Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen“, so der bekennende Brecht-Fan Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt. An seiner Seite sind  zwei kongeniale Mitstreiter zu erleben: Am Klavier sein langjähriger Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier Jo Barnikel sowie die Cellistin Fany Kammerlander. Der vorgezogene Vorverkauf für dieses Konzert beginnt am 6. Dezember, die Tickets kosten 45 Euro (35 Euro ermäßigt). Das Ticket berechtigt gleichzeitig zum Einlass zu allen Veranstaltungen der Langen Brechtnacht. Der reguläre Vorverkauf für das Brechtfestival beginnt erst am 23. Januar.

Tickets für 45 € / erm. 35 € ab 6.12. 2016 unter www.brechtfestival.de oder www.reservix.de  (mit print@home Funktion).

Brecht ist wieder da

Festival 2017: Wengenroth, Downsyndrom und Feminismus Inklusionstheater und Feminismus – mit diesen zwei Themen kündigt sich das Brechtfestival fürs nächste Jahr schon jetzt an. Allerdings dauert es noch knapp vier Monate, bis es wieder losgeht: Vom 3. März an zehn Tage lang bis zum 12. März 2017. Und im kommenden Jahr endlich unter neuer Leitung: Der Berliner Regisseur Patrick Wengenroth wird das städtische Festival 2017 verantworten – und dürfte vor ein paar unerwarteten Problemen stehen. Denn auch das Brechtfestival ist von der Schließung des Großen Hauses betroffen. Zwar waren die meisten Veranstaltungen andernorts oder in der Brechtbühne geplant – aber … Continue reading „Brecht ist wieder da“

Brecht hoch drei, Brecht mal zwei

Februar 2014: Bluespots Productions zeigten im Brechtfestival zwei Inszenierungen mit unterschiedlichem Niveau Ausgezogen, die Augsburger Theaterwelt zu revolutionieren, sind die in der Szene stadtbekannten Pichler-Zwillinge, ihres Zeichens Regisseurinnen und Gründer des Ensembles „Bluespots Productions“, beim einstmals revolutionären Brecht angekommen – und damit auf den Brettern und Bühnen, die etabliertes Theater machen. Wobei sich die Produktionsbedingungen für „Bluespots“ natürlich noch nicht so darstellen, wie für die Großen. Immerhin: Man ist auf dem Weg zu den Fleischtöpfen, sprich: städtischen Subventionen schon ein gutes Stück vorangekommen. Mal sehen also, ob sich das auch fürs Publikum lohnt. Osaka, Chicago, Augsburg: dreimal Ja + dreimal … Continue reading „Brecht hoch drei, Brecht mal zwei“

Anstrengend, verstörend, fesselnd

Brechts „Maßnahme“ im tim – ein großer Brechtabend Der Andrang war enorm: Als am Sonntagabend im Textilmuseum (tim) zum Abschluss des diesjährigen Brechtfestivals „Die Maßnahme“ gespielt wurde, war nicht nur die Vorstellung schon seit Wochen ausverkauft. Auch zur vor­angehenden Einführung kamen weit mehr Menschen, als die Veranstalter erwartet hatten. Und sogar nach Ende der Vorstellung blieben viele, um mit Regisseur, Wissenschaftlern und Schauspielern zu diskutieren. Der Andrang bei Brechts wohl umstrittenstem Stück schien nicht dem Skandal, sondern einem sehr intellektuellen, in die Tiefe gehenden Interesse geschuldet zu sein. Der 85jährige Literaturwissenschaftler Klaus Hanzog hatte bei der Vorbesprechung schon das Interesse … Continue reading „Anstrengend, verstörend, fesselnd“

Ein Stück aus dem Kampf der Ideologien

„Die Maßnahme“ – Brechts wohl umstrittenstes Werk Der Inhalt der „Maßnahme“ galt in der Weimarer Republik ebenso wie später in Nachkriegsdeutschland als Skandal. Er rechtfertige politische Gewalt, wurde Brecht nachgesagt, schlimmer noch: Der Kommunist Brecht befürworte den Mord aus ideologischen Gründen und damit auch die stalinistischen Säuberungen in der Sowjetunion. Brecht selbst sperrte das Stück für die Aufführung – in seinen Augen rief es zu viele moralische Entrüstung hervor, die der Sache nicht diene. Außerdem sei das Stück nie für die Aufführung, sondern nur als Lehrstück für Schauspieler gedacht gewesen. Nach Brechts Tod war es Helene Waigel, die eine Aufführung … Continue reading „Ein Stück aus dem Kampf der Ideologien“